US -Verbraucher : Nur 37% würden generativer Ki in der Finanzplanung vertrauen

US -Verbraucher : Nur 37% würden generativer Ki in der Finanzplanung vertrauen

1. September 2023 0 Von Horst Buchwald

US -Verbraucher : Nur 37% würden generativer Ki in der Finanzplanung vertrauen

New York, 30.8.2023

Nur 37 % der befragten amerikanischen Konsumenten vertrauen generativer KI bei der Bereitstellung von Finanzplanungsratschlägen. Dies ergab eine Umfrage der CFP Board Consumer Sentiment Survey .
Dieser Wert ist höher als bei sozialen Medien, liegt aber weit unter anderen Quellen wie menschlichen Finanzberatern oder ihrer eigenen Recherche.Aus den Ergebnissen geht hervor, dass sich rund 31 % der Anleger wohl dabei fühlen KI-generierte Finanzberatung zu befolgen, ohne sie vorher zu überprüfen.
Die Umfrage ergab, dass 71 % kein Vertrauen in soziale Medien für Finanzberatung haben, verglichen mit 51 % für genAI-Tools wie ChatGPT oder Google Bard.
Allerdings fühlen sich 52 % der Anleger nach Rücksprache mit einem Finanzplaner wohl dabei, auf eine verifizierte, KI-generierte Finanzberatung zurückzugreifen, während 46 % die gleiche Meinung über verifizierte Social-Media-Ratschläge haben.
Überraschenderweise waren jüngere Anleger bei der KI-Beratung zurückhaltender: 62 % der über 45-Jährigen waren mit der generativen KI-Finanzberatung „sehr zufrieden“, während es bei den unter 45-Jährigen nur 38 % waren.
JPMorgan Chase entwickelt Berichten zufolge einen GPT-gestützten Anlageberater. Die Bank meldete eine Marke für „IndexGPT“ an, das KI-gestützte Cloud-Software zur Analyse und Auswahl von Finanztiteln für Kunden nutzen würde. Laut CNBC würde es eine breite Palette von Daten analysieren, darunter Markttrends, Wirtschaftsindikatoren und Kundenpräferenzen, um maßgeschneiderte Beratung anzubieten.
Das Fazit: Robo-Berater, die die Vermögensallokation der Anleger mithilfe von Algorithmen automatisieren, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, ihre Fähigkeit, mit menschlichen Finanzberatern mitzuhalten, ist jedoch fraglich. Kevin Keller, CEO des CFP-Vorstands, empfiehlt den Einsatz von KI zur Finanzberatung mit einem „Vertrauen, aber überprüfen“-Ansatz.