ZF gründet eigenes Technologiezentrum für KI und Cybersecurity

ZF gründet eigenes Technologiezentrum für KI und Cybersecurity

12. März 2019 0 Von Horst Buchwald

Friedrichshafen / Saarbrücken, 12.3.2019

Das ZF gab heute die Gründung eines Technologiezentrums für Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersecurity in Saarbrücken bekannt. Mit dem neuen „ZF AI & Cybersecurity Center“ sollen die Aktivitäten von ZF in der KI-Forschung erweitert und künftig von hier aus gesteuert werden.

Den Startschuss für das Technologiezentrum gab Wolf-Henning Scheider, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, in Anwesenheit des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans. Scheider gab auch bekannt, dass ZF künftig als Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Strategischer Partner des Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (CISPA) eng mit diesen führenden Forschungseinrichtungen kooperieren wird.

Scheider kündigte außerdem an, man werde „rund 100 hochqualifizierte neue Kolleginnen und Kollegen in Saarbrücken einstellen“. Ihre Aufgabe wird es sein, digital vernetzte und automatisierte Mobilitätslösungen voranzutreiben. Für diese Arbeiten werden etwa zwei Drittel der KI-Spezialisten zuständig sein, während sich etwa ein Drittel auf die Cybersecurity fokussiert.

Damit ergänzen sie die mehr als 300 Kolleginnen und Kollegen in Friedrichshafen und weiteren Standorten, die dort bereits Lösungen im Bereich Künstlicher Intelligenz, Industrie 4.0 und Cybersecurity entwickeln und in Produkten und Diensten einsetzen. Künftig werden all diese Aktivitäten im gemeinsamen „ZF AI & Cybersecurity Center“ konsolidiert und – ergänzt um aktuellste Forschungs- und Entwicklungsergebnisse – weltweit allen ZF-Geschäftsbereichen zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist eine gemeinsame globale KI-Plattform für die Optimierung bestehender oder die Entwicklung neuer Anwendungen, Produkte, Dienste, Services und Prozesse.

ZF erweitert damit seinen internationalen Forschungs- und Entwicklungsverbund, der aus internen und externen KI-Experten besteht. So hat ZF unter anderem auch über bestehende Partnerschaften mit NVIDIA, Microsoft, Intel Mobileye oder der Beteiligung am Entwicklungsdienstleister ASAP Zugriff auf KI-Expertise und spezialisierte Entwicklungsressourcen.

Das Foto zeigt den Supercomputer ZF ProAI. ZF präsentierte ihn auf der CES in Las Vegas. Es ist der leistungsstärkste KI-fähige Zentralrechner im Automotive-Umfeld

 

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