Neue Arbeitsplatzprognose der Brookings Institution – jetzt sind auch die Weißkragen dran

Neue Arbeitsplatzprognose der Brookings Institution – jetzt sind auch die Weißkragen dran

23. November 2019 0 Von Horst Buchwald

Neue Arbeitsplatzprognose der Brookings Institution – jetzt sind auch die Weißkragen dran

New York, 23.11.2019

Schon wieder eine Analyse über die Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die Arbeitsplätze. Diesmal ein neuer Ansatz. Und die Studie kommt aus dem Hause der renommierten Brookings- Institution( analysis by the Brookings Institution.). Ja, einige „Weisskragen“ werden überrascht sein. Hier also das Ergebnis:

Der Hinweis, die KI könnte die Arbeit in praktisch jeder Berufsgruppe beeinträchtigen- ist kein Aufreger. Was dann kommt, ist jedoch beachtenswert: Bisher zeigen die Forschungsergebnisse, dass weniger gebildete Mitarbeiter und Niedriglöhner zu jener Gruppe gehören, die am häufigsten von Arbeitsplatzverlusten betroffen sind. Die Analyse von Brookings jedoch legt nahe, dass

1. besser gebildete und besser bezahlte Arbeitnehmer (zusammen mit Arbeitnehmern in der Fertigung und Produktion) von den neuen KI-Technologien am stärksten betroffen sein werden, mit einigen Ausnahmen.

2. Arbeitnehmer mit Hochschul- oder Berufsabschluss fast viermal so stark der KI ausgesetzt sind wie Arbeitnehmer mit nur einem Hochschulabschluss.

3. die Inhaber von Bachelor-Abschlüssen sind nach Bildungsniveau am stärksten gefährdet, mehr als fünfmal so stark wie Arbeitnehmer mit nur einem Hochschulabschluss.

4. KI ein wesentlicher Faktor im zukünftigen Arbeitsleben relativ gut bezahlter Manager, Vorgesetzter und Analysten sein wird.

5. ebenfalls exponiert sind Fabrikarbeiter, die in vielen Berufen zunehmend gut ausgebildet sind und sich intensiv mit der KI in der Produktion beschäftigen.

6. die künstliche Intelligenz kann ein viel geringerer Faktor für die Arbeit der meisten weniger bezahlten Dienstleistungsarbeiter sein.

Anmerkung:Vergessen wir nicht, dass es unmöglich ist, die Zukunft exakt vorauszusagen. Die Prognosen zur Arbeitsplatzentwicklung reichen demnach von einem Minus von 47 % ( cull of 47% of US jobs ) bis hin zu der These, dass es einen Ausgleich geben wird zwischen vernichteten und neu entstehenden. Welchen Schluss sollte man daraus ziehen? Ganz einfach: JEDER sollte davon ausgehen, das sein Job überflüssig wird.

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